Aktuelle Publikation

Gefährliche Pestizide in AGRA-Vorhaben Bei Entwicklungsprojekten in Ghana verstößt die Bundesregierung gegen ihre eigenen Richtlinien

Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA), die von der Bundesregierung finanziell und politisch unterstützt wird, steht schon seit längerer Zeit aufgrund ihres nicht nachhaltigen Ansatzes unter starker Kritik.[1] Analysen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, von Brot für die Welt, FIAN, INKOTA und dem Forum Umwelt und Entwicklung kommen nun zu dem Ergebnis, dass in AGRA-Projekten in Ghana nicht nur Pestizidwirkstoffe zum Einsatz kommen, die in der EU verboten beziehungsweise hoch umstritten sind, sondern die Bundesregierung mit deren Einsatz gegen eigene Richtlinien verstößt. Die Analysen basieren auf Informationen, die den an der Analyse beteiligten Organisationen durch die parlamentarische Arbeit der Bundestagsfraktion DIE LINKE und von Cornelia Möhring, Entwicklungspolitische Sprecherin, DIE LINKE, zur Verfügung gestellt wurden. Die AGRA-Projekte in Ghana werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als öffentlich-rechtliche Anstalt im Rahmen des AGRA-Engagements der Bundesregierung finanziert.

 

Siehe hierzu den Spiegel-Artikel vom 25.02.2022: Agrarallianz in Afrika Entwicklungsministerin Schulze stellt Gates-Projekt infrageWeiterlesen

Aktivitäten & Meinungen

Veranstaltungsreihe Chemiepolitische Mittagstalks 2022

Die Neuauflage der chemiepolitischen Mittagstalks wirft in diesem Jahr einen stärken Blick auf die Chemikalienpolitik auf Bundesebene. In dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung gibt es erstmals ein eigenes Kapitel Chemikalienpolitik. Hier aber auch an anderer Stelle finden sich viele gute Ansätze. Außerdem hat Deutschland auch immer noch die Präsidentschaft im Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM) inne, der in diesem Jahr endlich aus seiner Ruhephase raustritt. Wir werfen einen kritischen Blick auf den Koalitionsvertrag und die Rolle der Bundesregierung im internationalen Kontext und schauen was nötig ist, damit aus den Ansätzen auch Ambitionen werden.

An 5 Terminen werden wir jeweils in 45 Minuten Probleme zu einen spezifischen Thema analysieren und Lösungsansätze diskutieren.
23. März // 30. März // 13. April // 27. April // 4. Mai
Jeweils um 12:30 Uhr

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AG-Themen und Kontakte

Biologische Vielfalt

Friedrich Wulf, pronatura

Handel

Tobias Reichert, Germanwatch

Landwirtschaft und Ernährung

Roman Herre, FIAN Deutschland
Mireille Remesch, Agrarkoordination e.V.

Meere

Kai Kaschinski, fair-oceans

Wälder

László Maráz, Forum Umwelt und Entwicklung

Wasser

Durmus Ünlü, AÖW

Tiefseebergbau

Marie-Luise Abshagen, Forum Umwelt und Entwicklung

Habitat

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