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Rundbrief I/2022: Was kostet die Welt? Nachhaltigkeit braucht gerechte Finanzsysteme

Egal worüber wir sprechen, egal womit unser politisches Engagement zu tun hat, bei (fast) allem geht es auch um Geld. Gleichzeitig wissen wir, dass das mehr bedeutet, als für bestimmte Summen für bestimmte Zwecke zu werben. Es geht immer auch um die Frage: Woher kommt das Geld, wie wird es von wem wofür ausgegeben, welche Folgen hat das jenseits reiner Kosten-Nutzen-Rechnungen?
Es geht um Staatsfinanzen, um internationale Zusammenarbeit, um die Beiträge der Privatwirtschaft, um Handel, Verschuldung und sog. Systemische Fragen und deren Zusammenspiel. Wer bspw. Steuereinnahmen erhöhen will, muss sich auch mit Steuerhinterziehung und -vermeidung befassen und mit der internationalen Zusammenarbeit zu deren Bekämpfung. Man muss überlegen, wie Steuern und Privatinvestitionen miteinander harmonieren, ob die Einnahmen für den Schuldendienst ausreichen u.v.a.m
Ganz in diesem Sinne haben wir uns in dieser Rundbrief-Sonderausgabe an diesen Fragestellungen orientiert. Mehr als dreißig Autorinnen und Autoren haben wir gebeten, sich mit teilweise hochkomplexen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Auch wenn sich aus der Diversität der Beiträge kein fertiges Konzept ergibt, zeigt sich doch, dass in Antworten auf die großen Fragen der Finanz- und Strukturpolitik sicher nicht alle, aber doch viele Ansätze für eine nachhaltigere Zukunft zu finden sind.Read More

Activities & Opinions

Veranstaltungsreihe Chemiepolitische Mittagstalks 2022

Die Neuauflage der chemiepolitischen Mittagstalks wirft in diesem Jahr einen stärken Blick auf die Chemikalienpolitik auf Bundesebene. In dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung gibt es erstmals ein eigenes Kapitel Chemikalienpolitik. Hier aber auch an anderer Stelle finden sich viele gute Ansätze. Außerdem hat Deutschland auch immer noch die Präsidentschaft im Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM) inne, der in diesem Jahr endlich aus seiner Ruhephase raustritt. Wir werfen einen kritischen Blick auf den Koalitionsvertrag und die Rolle der Bundesregierung im internationalen Kontext und schauen was nötig ist, damit aus den Ansätzen auch Ambitionen werden.

An 5 Terminen werden wir jeweils in 45 Minuten Probleme zu einen spezifischen Thema analysieren und Lösungsansätze diskutieren.
23. März // 30. März // 13. April // 27. April // 4. Mai
Jeweils um 12:30 Uhr

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Topics and Contact Persons

Biodiversity

Friedrich Wulf, pronatura

Women

Meike Spitzner, Wuppertal Institut
für Klima, Umwelt, Energie

Trade

Alessa Hartmann, PowerShift e.V.
Tobias Reichert, Germanwatch

Agriculture and Nutrition

Marek Baumeister, Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.

Oceans

Kai Kaschinski, fair-oceans

Forests

László Maráz, Forum Umwelt und Entwicklung

Water

Durmus Ünlü, AÖW

Habitat

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