Freiheit für wen? Eine Kritik des „freien Handels“

“Das weltweite Ernährungssystem hat in den letzten Jahrzehnten einen Prozess einer geradezu atemberaubenden Konzentration durchlaufen. Noch bis in die 70er Jahre hatten wir eine grosse Vielfalt regionaler Märkte, regional wirtschaftender Erzeuger, regionaler Preisbildung. Davon kann man heute nicht mehr sprechen. Wir haben es heute mit einem von multinationalen Konzernen dominierten System zu tun, einem Corporate Food Regime, gekennzeichnet durch globalisierte sogenannte Wertschöpfungs- und Lieferketten, getrieben von der Logik der Konzerne und immer weniger von demokratisch kontrollierter Politik im Interesse der Allgemeinheit. Die Konsequenzen sind drastisch: Nicht nur immer mehr Bauernhöfe haben aufgegeben, und die verbliebenen werden immer grösser. Das ist nur eine Facette. …”

 

Eröffnungsvortrag von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung, für die Tagung: „Frei und fair?“ Internationaler Agrarhandel im Interesse von Mensch und Umwelt, HofgeismarWeiterlesen

AG-Themen und Kontakte

Biologische Vielfalt

Friedrich Wulf, pronatura

Frauen

Meike Spitzner, Wuppertal Institut
für Klima, Umwelt, Energie

Handel

Alessa Hartmann, PowerShift e.V.

Tobias Reichert, Germanwatch

Landwirtschaft und Ernährung

Kerstin Lanje,  Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Marek Baumeister,   Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.

Meere

Kai Kaschinski, fair-oceans

Wälder

László Maráz, Forum Umwelt und Entwicklung

Wasser

Durmus Ünlü, AÖW

Habitat