Immer neue Entwicklungstools – doch mit welcher Wirkung?

Wie gut, dass es die 2030 Agenda und die Nachhaltigkeitsziele der UN, die SDGs (Sustainable Development Goals) gibt. Denn wer sich darauf bezieht, kann immer mehr und neue Entwicklungsinstrumente kreieren, die viel versprechen. So jedenfalls scheint es derzeit, wenn man einen Blick auf die Aktivitäten der EU in Sachen globale nachhaltige Entwicklung wirft. Nach dem bereits stark umstrittenen EU-Nothilfe Treuhandfonds für Afrika (Emergency Trust Fund for Africa, EUTF),  beschlossen auf dem EU-Gipfel in der maltesischen Hauptstadt Valleta im November 2015, soll nun ein weiterer Fond, der European Fund for Sustainable Development (EFSD) eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den ärmsten Ländern dieser Welt voranbringen – damit vor allem aber auch die derzeit so oft beschworenen „Fluchtursachen“ bekämpfen.Weiterlesen