AG Biologische Vielfalt
Hauptaufgabe der AG ist, national und international darauf zu drängen, dass die Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) umgesetzt wird. In der AG werden dazu Positionen erarbeitet. Regierung und Parlament werden durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herausgefordert. Für internationale Kontakte steht die AG als deutscher Partner zur Verfügung.
Mit der Einladung der Bundesregierung zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der CBD (Ninth Conference of Parties, COP9) 2008 nach Deutschland hatte die AG die Koordination der Vorbereitungen der Nichtregierungsorganisationen (NROs) zur COP9 übernommen. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf die 10. Vertragsstaatenkonferenz im Oktober 2010 in Nagoya, Japan.
Entstanden ist die Arbeitsgruppe Biologische Vielfalt im Folgeprozess zur Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio 1992. In der AG arbeiten NROs aus dem entwicklungs- und agrarpolitischen Bereich, Umwelt- und Naturschutzverbände. sowie interessierte Einzelpersonen zusammen. MitarbeiterInnen aus Parlament, Fachministerien und nachgeordneten Behörden sowie Angehörige wissenschaftlicher Einrichtungen nehmen auf Einladung an den Sitzungen teil.
Ziele der AG:
Das vorrangige Ziel der AG ist, auf nationaler Ebene Lobbyarbeit der NROs zur Weiterentwicklung und Implementierung der CBD zu koordinieren und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Damit will die AG zu den drei Zielen der CBD beitragen, nämlich dem Schutz der Biologischen Vielfalt, ihrer nachhaltigen Nutzung und der gerechten Verteilung der Gewinne, die aus der Nutzung der Biologischen Vielfalt entstehen.
Die Arbeitsschwerpunkte:
Die Arbeitsschwerpunkte der AG sind:
- Koordinierung der zivilgesellschaftlichen Vorbereitung von COP10 und Begleitung der internationalen Verhandlungen;
- Umsetzung der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) durch die Bundesrepublik Deutschland;
- die Behandlung von Fragen bezüglich pflanzen- und tiergenetischer Ressourcen und in-situ-Schutz (Artenschutz an ihren natürlichen Standorten);
- der Schutz der Rechte indigener Völker und traditioneller lokaler Gemeinschaften;
- Biotechnologien im Nord-Süd-Verhältnis und Begleitung der Verhandlungen zum Cartagena-Protokoll über Biologische Sicherheit.
Zu diesen Schwerpunkten arbeitet die AG durch Öffentlichkeitsarbeit, politische Intervention, Fachkonsultationen, eigene Tagungen und internationale Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken.
Aktivitäten der AG:
- Politische Intervention und Lobbyarbeit im Parlament und den Ausschüssen hinsichtlich der inhaltlichen Schwerpunkte der Konvention und Forderungen nach angemessenen Strukturveränderungen in den Ministerien und der Verwaltung für deren Umsetzung;
- Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung durch Fachkonsultationen, eigene Tagungen und Pressearbeit;
- internationale Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken;
- Begleitung der Vertragsstaatenkonferenzen;
- Begleitung der Verhandlungen zum Cartagena-Protokoll über Biosafety;
Es finden jährlich mehrere Sitzungen überwiegend in Frankfurt statt. Die AG hat einen externen Emailverteiler (Kontakt: hartmann@forumue.de).
Biologische Vielfalt und Klimaschutz: "Kann der Klimaschutz den Regenwald retten?"
- Dokumentation der Tagung zum Thema REDD vom 26. - 27. Februar 2009 und Zusammenfassung der Ergebnisse
- Klimawandel begrenzen - Biodiversität erhalten:
- Positionspapier zum REDD-Mechanismus
Regulating Access and Benefit Sharing
Pressemitteilungen
EU-Ratsschlussfolgerungen zur EU Biodiversitätsstrategie verabschiedet
Brüssel/Berlin, 20. Dezember 2011: Die im Forum Umwelt und Entwicklung zusammengeschlossenen Umwelt- und Entwicklungsverbände haben die gestern nach kontroverser Debatte verabschiedeten Schlussfolgerungen des...[mehr]
UN-Dekade der biologischen Vielfalt
Umweltverbände fordern Bundesregierung zu entschlossenen Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf. Berlin: Führende Umweltverbände fordern die Bundesregierung heute geschlossen auf, ihren Beschlüssen und...[mehr]
UN-Biodiversitätskonferenz droht an deutscher Pharmalobby zu scheitern
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, DNR, EED, Forum Umwelt & Entwicklung, Global Nature Fund, Greenpeace, IFAW, NABU, World Future Council (Pressemitteilung als pdf-Datei) Nagoya, 26.10.2010UN-Biodiversitätskonferenz...[mehr]
Offener Brief an Bundesminister Rösler - Gesundheitsministerium blockiert Verhandlungen in Nagoya!
Anlässlich der laufenden Verhandlungen der Biodiversitätskonferenz in Japan hat das Forum Umwelt und Entwicklung einen Brief an Bundesminister Rösler verfasst. Im japanischen Nagoya treten die Verhandlungen der ...[mehr]
Deutschland blockiert Verhandlungen gegen Biopiraterie bei der Biodiversitäts-Konferenz in Nagoya
Pressemitteilung des Forums Umwelt & Entwicklung: Nagoya, 22.10.2010 Die Bilanz nach der ersten Verhandlungswoche auf der Biodiversitätskonferenz (CBD COP 10) in Nagoya ist ernüchternd. Beim Stopp der Biopiraterie durch...[mehr]
Positionspapier zu REDDplus
Klimawandel begrenzen – Biodiversität fördern – Menschenrechte schützen – Finanzierung gewährleisten Download des Positionspapiers[mehr]
Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Yasuní-ITT-Initiative
anlässlich des Hintergrundgesprächs „Die Yasuní-ITT-Initiative in Ecuador zum Schutz des Regenwalds“ am 28.9.2010 mit Frau María Fernanda Espinosa, Ministerin für die Koordination des National- und Kulturerbes von Ecuador möchten...[mehr]
Klimawandel begrenzen - Biodiversität erhalten: Positionspapier zum REDD-Mechanismus
KLIMAWANDEL BEGRENZEN – BIODIVERSITÄT ERHALTENPositionspapier zum REDD-Mechanismus Beschlossen vom Leitungskreis am 26.3.2009 Ausgangslage 1. Ohne wirksamen Schutz der Wälder und Reduzierung der Emissionen aus...[mehr]
The Challenge of Sustainable Bioenergy - Balancing climate protection, biodiversity and development policy - A Discussion Paper
Gerald Knauf and Jürgen Maier (German NGO Forum Environment and Development)Nikki Skuce (OneSky - Canada)Annie Sugrue (CURES Southern Africa)(These are the personal opinions of the authors.)As oil prices continue to rise and with...[mehr]
Glaubwürdigkeit der Mächtigen auf dem Prüfstand: Konkret für Umwelt und Entwicklung handeln! - Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen zum G8-Gipfel in Heiligendamm 6. – 8. Juni 2007
Die G8-Gipfel stehen in der Kritik, mit ihren Beschlüssen keinen Beitrag zur Lösung der zentralen Probleme der Erde zu leisten, sondern sie im schlimmsten Fall noch zu verschärfen. Beim nächsten G8-Gipfel unter deutschem Vorsitz...[mehr]
Waldschutz ist Klimaschutz - REDD-Info des Forum Umwelt & Entwicklung
Die Entwaldung verringern und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen: unter dem Kürzel REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in developing countries) hat sich die Idee in kurzer Zeit einen festen...[mehr]
Fleisch vom nächsten Planeten. Der dreifache Widerspruch zwischen industrieller Tierhaltung und biologischer Vielfalt
Autorin: Susanne Gura Auf unserem Planeten wird vielerorts produziert und konsumiert, als hätten wir eine zweite Erde. Die industrielle Tierhaltung ist längst über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinweg gewachsen; sie steht im...[mehr]
Dokumentation der Fachtagung „Biodiversität schützen – auch ohne Klimaabkommen“
BIODIVERSITÄT SCHÜTZEN – AUCHOHNE KLIMAABKOMMEN? STANDDER UNFCCC VERHANDLUNGENDokumentation der Fachtagung • 28.-29. Januar 2010Gustav Stresemann Institut, BonnDie Ergebnisse der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 waren...[mehr]
Ohne Haftung keine Biologische Sicherheit
Der Sachverhalt Haftung und Wiedergutmachung erscheint äußerst technisch, hoch kompliziert juristisch und weit herbeigeholt. Kein Wunder, dass die Verhandlungen dazu, die seit 4 Jahren im Rahmen des Cartagena Protokolls laufen,...[mehr]
Ernährungssicherung und Biomassenutzung für energetische Zwecke - Diskussionspapier Plattform nachhaltige Biomasse
Um dem Klimawandel effizient und nachhaltig zu begegnen, ist eine globale und umfassende Energiewende erforderlich. Neben der Reduzierung des Energieverbrauchs und Effizienzsteigerungen spielt hierbei der Wechsel zu regenerativen...[mehr]
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Positionspapier zu REDDplus
Klimawandel begrenzen – Biodiversität fördern – Menschenrechte schützen – Finanzierung gewährleisten Erarbeitet von den Arbeitsgruppen Biodiversität und Wälder des Forums Umwelt und Entwicklung. Download des Positionspapiers [mehr]
UN-Dekade der biologischen Vielfalt
Umweltverbände fordern Bundesregierung zu entschlossenen Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf. Berlin: Führende Umweltverbände fordern die Bundesregierung heute geschlossen auf, ihren Beschlüssen und...[mehr]








