Projektstelle

Die Projektstelle ist Sprachrohr und Koordinationsinstrument des Forums Umwelt & Entwicklung und Umschlagplatz gemeinsam erarbeiteter Positionen der beteiligten Verbände. Sie unterhält Kontakte zu Organisationen aus Entwicklungsländern und stimmt sich mit internationalen Verbänden für gemeinsame Aktionen ab. Sie begleitet auf UN-Ebene die nach Rio weiterlaufenden internationalen Arbeiten zu Umwelt und Entwicklung.
Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, der deutschen Öffentlichkeit den Zusammenhang zwischen Umwelt und Entwicklung zu verdeutlichen und für eine Änderung der verschwenderischen Wirtschafts- und Lebensweise In den industrialisierten Ländern einzutreten, die die natürlichen Lebensgrundlagen zerstören und Millionen Menschen, insbesondere in den Ländern des Südens, ihrer Lebenschancen berauben.
Die Arbeit der Projektstelle wird definiert von einem Leitungskreis, der sich aus VertreterInnen von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zusammensetzt. Der Leitungskreis repräsentiert die Standpunkte und Forderungen des Forums Umwelt & Entwicklung gegenüber Regierungsinstitutionen und der Öffentlichkeit.
Die Projektstelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziell gefördert, Trägerorganisation ist der Deutsche Naturschutzring e.V. (DNR).

Unsere Ziele

Ein halbes Jahr nach Rio, am 16. Dezember 1992, gründeten 35 Verbände das Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungsorganisationen. Dieser Zusammenschluss zu einer Arbeitsplattform hat folgende Ziele:

  • Rio ernst zu nehmen und gemeinsam das Machbare zu versuchen, um Armut zu bekämpfen und zum Schutz der Schöpfung beizutragen,
  • national und international darauf zu drängen, daß die Beschlüsse von Rio, insbesondere die Agenda 21, umgesetzt werden,
  • in Arbeitsgruppen Standpunkte zu Themen zu erarbeiten, die nach Rio inhaltlich weiter verfolgt werden müssen,
  • abgestimmte Bereiche der Informations- und Bildungsarbeit zu koordinieren,
  • Regierung und Parlament durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herauszufordern,
  • für internationale Kontakte als deutscher Partner zur Verfügung zu stehen
  • die Beteiligungsmöglichkeiten für Nichtregierungsorganisationen in den Gremien des Rio-Folgeprozesses wahrzunehmen.


Die Koordination und Information nach innen und außen übernimmt die Projektstelle Umwelt & Entwicklung.
Die Arbeitsgruppen des Forum Umwelt & Entwicklung treffen sich regelmäßig, um neue Schritte und Strategien zu erarbeiten.

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