AG Biologische Vielfalt

© Lutz Stallknecht / pixelio.de

Hauptaufgabe der AG ist, national und international darauf zu drängen, dass die Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) umgesetzt wird. In der AG werden dazu Positionen erarbeitet. Regierung und Parlament werden durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herausgefordert. Für internationale Kontakte steht die AG als deutscher Partner zur Verfügung.
Mit der Einladung der Bundesregierung zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der CBD (Ninth Conference of Parties, COP9) 2008 nach Deutschland hatte die AG die Koordination der Vorbereitungen der Nichtregierungsorganisationen (NROs) zur COP9 übernommen. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf die 10. Vertragsstaatenkonferenz im Oktober 2010 in Nagoya, Japan.
Entstanden ist die Arbeitsgruppe Biologische Vielfalt im Folgeprozess zur Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio 1992. In der AG arbeiten NROs aus dem entwicklungs- und agrarpolitischen Bereich, Umwelt- und Naturschutzverbände. sowie interessierte Einzelpersonen zusammen. MitarbeiterInnen aus Parlament, Fachministerien und nachgeordneten Behörden sowie Angehörige wissenschaftlicher Einrichtungen nehmen auf Einladung an den Sitzungen teil.

Ziele

Das vorrangige Ziel der AG ist, auf nationaler Ebene Lobbyarbeit der NROs zur Weiterentwicklung und Implementierung der CBD zu koordinieren und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Damit will die AG zu den drei Zielen der CBD beitragen, nämlich dem Schutz der Biologischen Vielfalt, ihrer nachhaltigen Nutzung und der gerechten Verteilung der Gewinne, die aus der Nutzung der Biologischen Vielfalt entstehen.

Schwerpunkte

  • Koordinierung der zivilgesellschaftlichen Vorbereitung von COP10 und Begleitung der internationalen Verhandlungen;
  • Umsetzung der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) durch die Bundesrepublik Deutschland; 
  • die Behandlung von Fragen bezüglich pflanzen- und tiergenetischer Ressourcen und in-situ-Schutz (Artenschutz an ihren natürlichen Standorten); 
  • der Schutz der Rechte indigener Völker und traditioneller lokaler Gemeinschaften; 
  • Biotechnologien im Nord-Süd-Verhältnis und Begleitung der Verhandlungen zum Cartagena-Protokoll über Biologische Sicherheit.

Zu diesen Schwerpunkten arbeitet die AG durch Öffentlichkeitsarbeit, politische Intervention, Fachkonsultationen, eigene Tagungen und internationale Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken.

Arbeitsweise

  • Politische Intervention und Lobbyarbeit im Parlament und den Ausschüssen hinsichtlich der inhaltlichen Schwerpunkte der Konvention und Forderungen nach angemessenen Strukturveränderungen in den Ministerien und der Verwaltung für deren Umsetzung;
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung durch Fachkonsultationen, eigene Tagungen und Pressearbeit; 
  • internationale Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken; 
  • Begleitung der Vertragsstaatenkonferenzen; 
  • Begleitung der Verhandlungen zum Cartagena-Protokoll über Biosafety;

Es finden jährlich mehrere Sitzungen überwiegend in Frankfurt statt. Die AG hat einen externen Emailverteiler (Kontakt: hartmann@forumue.de).

Kontakt

In der AG aktiv

Links

Aktuelles

zum Archiv ->

Neueste Artikel

2012 - 13:48
Kat: Rio+20
2012 - 13:48
Kat: Rio+20

Aktualisiert

    Statistiken

    Es sind 7 Gäste online.

    totop

    Kontakt      |      Impressum      |      Sitemap

    Design by www.VeriTask.de