Lexikon

Begriff

Erklärung

 

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A

aride Zone

Trockene Klimazone mit 50-300 mm Jahresniederschlag;
ausgedehnte Grasflächen sind nur in einer kurzen Regenzeit
vorhanden; vereinzelt stehende Dornbäume und –sträucher

Arbeitsmigration

Wanderungsbewegung aus Gründen der Arbeitssuche, da die wirtschaftlichen Verhältnisse vor Ort keine ausreichenden Möglichkeiten zur Existenzsicherung bieten

AG Biologische Vielfalt

eine der Arbeitsgruppen des Forums Umwelt & Entwicklung. Sie beschäftigt sich mit der Erfüllung der Vertragsziele der Konvention über die biologische Vielfalt, nimmt die Mitwirkungsmöglichkeiten wahr und kontrolliert die Vertragsumsetzung durch die Regierungen

Agenda 21

das umwelt- u. entwicklungspolitische Aktionsprogramm der
Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 (UNCED) 1992

 

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B

BUND

Bund für Umwelt und Naturschutz, Im Rheingarten 7, 53225 Bonn, Tel: 0228-400970

BUKO

Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen,
Nernstweg32-34, 22765 Hamburg, Telefon: 040-393156

Bodendegradation

Dauerhafte Veränderung der Struktur und Funktion eines Bodens

BMZ

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung

BMU

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

BMG

Bundesministerium für Gesundheit

BMBF

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (ehemals BMFT)

Biotypen

"Klassen" von Biotopen, die sich durch unterschiedliche
Bedingungen voneinander unterscheiden, die untereinander aber über mehr Gemeinsamkeiten als zu anderen Biotopen (z.B. die Gruppe der Gewässer im Vergleich zu Grünlandgesellschaften) verfügen.

Biotopverbundsystem

System von geschützten und ungeschützten Biotopen und
Teilelementen der Landschaft, die miteinander funktional vernetzt sind; diese Vernetzung soll den in ihnen vorkommenden Arten das Überleben sichern.

Biotop

Lebensstätte; ein durch bestimmte Bedingungen definierter
Lebensraum, in dem eine bestimmte Gemeinschaft von Lebewesen (Biozönose) existiert.

Biotechnologie

Jede technologische Anwendung, die biologische Systeme, lebende Organismen oder Produkte daraus benutzt, um Erzeugnisse oder Verfahren für eine bestimmte Nutzung herzustellen oder zu verändern.

Biosphärenreservat

Bestandteile eines Netzes schützenswürdiger Landschaften, das im Rahmen des UNESCO-Programms "Mensch und Biosphäre" geschaffen werden soll. Biosphärenreservate weisen eine Zonierung in Natur- und Kulturlandschaften auf. Sie stellen bisher keine im deutschen Recht verankerte Schutzkategorie dar; bislang sind in Deutschland 12 Reservate ausgewiesen, von denen nur drei zugleich Nationalparks sind und damit den höchsten bundesdeutschen Schutzstatus aufweisen.

BIONET

Biodiversity Action Network

Biologische Ressourcen

der Begriff umfasst die Artenvielfalt (Vielfalt zwischen Arten), die genetische Vielfalt (d.h. den Reichtum an Erbgut innerhalb einer Art, die sich in unterschiedlichen Merkmalen, Eigenschaften und Möglichkeiten dazu manifestiert) und Vielfalt der Ökosysteme (Unterschiede zwischen Ökosystemen wie Meer und Gebirge, Vielfalt der Biotypen in einem Ökosystem).

BIAC

Business and Industry Advisory Committee => beratender
Ausschuß innerhalb der OECD, der die Interessen der Arbeitgeber der OECD-Mitgliedsstaaten vertritt

BfdW

Brot für die Welt, Stafflenbergstr. 76, 70184 Stuttgart,
Tel: 0711-2159-0, Fax: 0711-2159-288

BASt

Bundesanstalt für Straßenwesen

 

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C

CSW

Commission on the Status of Women (Kommission für die
Rechtsstellung der Frau / Peking 1995)

CSD

Commission on Sustainable Development (Kommission für
Nachhaltige Entwicklung) Wurde nach der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (=>UNCED) 1992 in Rio de Janeiro, zur Gewährleistung eines wirksamen Folgeprozesses der Konferenz eingesetzt. Der Kommission gehören 53 Staaten an, die vom Wirtschafts- u. Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) für je drei Jahre gewählt werden. Sie ist eine von neun Fachkommissionen des ECOSOC. (Ausführlichere Informationen finden sich in dem Leitfaden Die UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) 1996, von Jens Martens)

CPD

Commision on Population and Development (Kommission für
Bevölkerung und Entwicklung)

COP

Conference of the Parties (Vertragsstaatenkonferenz)

CITES

Convention on the International Trade in Endangered Species of Wild Flora and Fauna

CGIAR

Consultative Group on International Agricultural Research
(Konsultativgruppe für internationale Landwirtschaftsforschung)

CGAP

Consultative Group to Assist the Poorest (Konsultativgruppe zur Armutsbekämpfung)

CESCR

Committee on Economic, Social and Cultural Rights

CDM

Clean Development Mechanism

CBD

Convention on Biological Diversity (Konvention über die biologische Vielfalt)

 

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D

DPCSD

Department for Policy and Sustainable Development => Abteilung für Politikkoordination und Nachhaltige Entwicklung im UNO-Sekretariat

DNR

Deutscher Naturschutzring

DMG

Deutsche Meteorologische Gesellschaft

DITSL

Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft

DIB

Deutscher Ingeneurinnenbund

Deutsches IDNDR-Komitee für Katastrophenvorbeugung

International Decade on Natural Desaster Relief (IDNDR), Friedrich-Ebert-Allee 71, 53113 Bonn, Tel: 0228-541-257, Fax: 0228-541-303

Degradierungsprozeß

Fortlaufend beschleunigter und verstärkter Verlauf der
Bodendegradation. Für Landnutzer bedeutet dies eine abnehmende Bodenqualität.

DAWN

Development with Women for a New Era

DAC

Development Assistance Committee der OECD

 

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E

ex-situ

in Sammlungen und Genbanken eingelagert

Erosion

Abtrag der obersten lockeren Bodenschicht, der von Eis- Wasser- und / oder Windkräften bewirkt und vom Menschen durch unangepaßte Landnutzung gefördert wird. Haupttypen:
Wassererosion, Winderosion, chemische Degradation
(Nährstoffverlust, Versalzung, Versauerung, etc.), physikalische Degradation (Überflutungen des Bodens, Verdichtungen etc.).

EEB

European Environment Bureau (Europäisches Umweltbüro)

ECOSOC

Economic and Social Council => Wirtschafts- u. Sozialrat der
Vereinten Nationen. Er stellt eines der sechs Hauptorgane der
Vereinten Nationen dar (Generalversammlung, Sicherheitsrat,
Sekretariat, Internationaler Gerichtshof, Treuhandrat).

EBRD

European Bank for Reconstruction and Development (Europäische Bank für Wiederaufbau)

 

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F

FWCW

Fourth World Conference for Women (Vierte Weltfrauenkonferenz)

Flächenversiegelung

Belegung von Landflächen mit Asphalt, Teer, Beton, Steinen u.ä. zur Schaffung von Wegen, Fahr- und Trittflächen oder zum Errichten von Gebäuden bei gleichzeitiger Entfernung der Pflanzendecke und Verdichtung des Unterbodens. Infolgedessen dringt kein oder nur noch wenig Wasser in den Boden, und der ökologische Austausch mit der Atmosphäre ist unterbrochen. In der BRD werden zur Zeit 90-120 ha pro Tag versiegelt. Die Flächenversiegelung ist auch einer der Gründe für die zerstörerischen Hochwasser der letzten Jahre.

FIAN

Food First Informations- u. Aktionsnetzwerk => Internationale
Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren
Overwegstr. 31, 44625 Herne, Tel: 02323-490099,
Fax: 02323-496956

FGSV

Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen

FFH-Richtlinie

Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie => EU-Richtlinie (Vertrag für die Mitgliedsstaaten der europäischen Gemeinschaft) zum Schutz von Pflanzen und Tieren in ihren natürlichen Lebensräumen und zum Schutz dieser Lebensräume. Eines der Ziele ist die Schaffung eines europaweiten Naturschutzgebietssystems, genannt "Natura 2000".

Farmers Rights

Der Begriff beschreibt die kollektiven Rechte von lokalen oder
indigenen Gemeinschaften an den von ihnen gezüchteten Pflanzen- und Tierarten, deren genetischem Material sowie an den Vorteilen, die aus deren Nutzung entstehen.

FAO

UN Food and Agriculture Organisation => 4. Internationale
Technische FAO-Konferenz über pflanzengenetische Ressourcen (PGR) in Leipzig 1996 (=> Die Erklärung von Leipzig)

 

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G

GTZ

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

Genetische Ressourcen

Der Begriff umfaßt genetisches Material von wildlebenden oder
domestizierten Pflanzen und Tieren einschließlich
vermehrungsfähiger Teile von ihnen mit einem heutigen und / oder zukünftig möglichen Wert für die menschliche Nutzung.

Genetische Erosion

Sie bezeichnet den rapiden Rückgang der genetischen Vielfalt,
bedingt durch den Verlust von Erbgut insbesondere aufgrund der modernen Agrarwirtschaft.

genetisch veränderte Organism

Lebewesen, vor allem Bakterien, aber auch Tiere und Pflanzen,
denen fremdes Erbgut / fremde Erbinformationen dauerhaft künstlich eingeführt worden ist. Es ist dabei von Interesse, daß die fremde Erbinformation sich in neuen Merkmalen und Eigenschaften ausdrückt. In vielen Fällen wird sie auch bei der Vermehrung weitergegeben und bleibt so im neuen Kombinationsspektrum langfristig erhalten.

Gender

Geschlecht => bezieht sich auf die soziale - nicht die biologische Definition von männlich und weiblich

Genbank

Einrichtung zur gezielten Aufbewahrung definierten Erbgutes /
definierter Erbfaktoren z.B. in Form lagerfähiger
Vermehrungseinheiten (z.B. Saatgut) oder konservierbarer
genetisch veränderter Mikroorganismen.

GEF

Global Environment Facility => Vorläufiger
Finanzierungsmechanismus zur Umsetzung der
Klimarahmenkonvention und der Konvention über die Biologische Vielfalt; der GEF ist ein Umweltfond der Umwelt- und Entwicklungsprogramme der UN sowie der Weltbank. Sein derzeitiges Volumen beträgt US$ 4,022 Mrd.

GATT

General Agreement on Tarifs and Trade (Allgemeines Zoll- und
Handelsabkommen) => Dient der Liberalisierung des Weltmarktes durch Abbau von Zoll- und Handelshemmnissen. (TRIPS ist seit 1994 Teil von GATT)

GATS

General Agreements on Trade in Services (Dienstleistungsabkommen)

GAP

Globaler Aktionsplan => Er wurde auf der 4. Internationalen
Technischen FAO-Konferenz über pflanzengenetische Ressourcen (PGR) verabschiedet und enthält Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen.

G-77

Zusammenschluß von (mittlerweile 132) Ländern des Südens im Rahmen der UNO

 

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H

 

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I

IWF/IMF

Internationaler Währungsfonds, International Monetary Fund

IUCN

International Union for Conservation of Nature, Internationaler
Dachverband der nationalen Umwelt- und Naturschutzdachverbände

ITTO

International Tropical Timber Organisation

ITTA

International Tropical Timber Agreement

ITO

(geplante) International Trade Organisation

IPWSKR

Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte

IPCC

Intergovernmental Panel on Climate Change (beratendes Gremium
der VN zum Thema Klimaveränderung)

IPBPR

Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Menschenrechte

in-situ

in seiner natürlichen Umgebung befindend

Informal Informals

Nichtoffizielle Sitzungen von RegierungsvertreterInnen im Rahmen von UNO-Tagungen, in denen Verhandlungen über strittige Einzelfragen stattfinden. Normalerweise finden diese Sitzungen hinter verschlossenen Türen statt, im Rahmen der CSD haben NRO jedoch regelmäßig Zugang.

IMA

Interministerielle Arbeitsgruppe

ILO

International Labor Organisation/Internationale Arbeitsorganisation

ICREA

International Commodity Related Environmental Agreements

ICPD

International Conference on Population and Development
(Internationale Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung)

CHR

Commission for Human Rights (Menschenrechtskommission / Wien 1993)

ICHR

International Conference on Human Rights (Internationale
Menschenrechtskonferenz)

IBASE

Brasilianisches Soziologisches Institut

IACSD

Inter-Agency Committee on Sustainable Development =>
MitarbeiterInnen der Organisation des UN-Systems, die die Arbeit der Taskmanager koordinieren

 

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J

JI

Joint Implementation; Gemeinsame Umsetzung:
Klimaschutzinstrument mit dem eine Anrechenbarkeit von
internationalen Klimaschutzmaßnahmen auf nationale
Reduktionsziele erreicht werden soll

 

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K

Konvention über die biologische Vielfalt

Sie ist eines der fünf Abkommen und Dokumente die auf der UN- Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 zustande kamen. Sie hat die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt zum Ziel. Die Unterzeichner-Staaten
verpflichten sich zu umfangreichen Umweltschutzmaßnahmen und zur Regelung des Zugangs und der Nutzung genetischer
Ressourcen.

 

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L

Landsorten

Ein/e durch eine lang andauernde Nutzung und damit
einhergehende Auslese an eine Umwelt angepaßte/r Genotyp oder Population - also nicht homogen und beständig.

Landressourcen

Boden, Wasser, Pflanzenbestand

 

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M

Mikroklima

das lokal herrschende Kleinklima

MEA

Multilaterale Umweltabkommen oder Konvention

Major Group

Wichtige gesellschaftliche Gruppen, wie sie in der Agenda 21 definiert wurden. => Hierzu zählen Frauen, Kinder und Jugendliche, Indigene Völker, Nichtregierungsorganisationen, Kommunen, Gewerkschaften, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Bauern.

MAI

Multilateral Agreement on Investments

 

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N

NUT

naturwissenschaftlich technische Frauenverbände

NSG

Naturschutzgebiet

NRO/NGO

Nichtregierungsorganisation / Non Governmental Organisation

NEPAL

Nördliche Entwicklungsprojekte Anders Leben

Nachhaltige Nutzung der
biol. Vielfalt

Nutzung von Bestandteilen der biologischen Vielfalt in einer Art und einem Ausmaß, die nicht zum langfristigen Rückgang der biologischen Vielfalt führen und das Potential erhalten.

NABU

Naturschutzbund Deutschland, Herbert-Rabius-Str. 26, 53225 Bonn, Tel: 0228-97561-0

 

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O

Ökosystem

Dynamischer Komplex von Gemeinschaften aus Pflanzen, Tieren und Mikrorganismen sowie deren nicht lebender Umwelt, die als funktionelle Einheit in Wechselwirkung stehen.

OECD

Organization for Economic Co-operation and Development (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Zusammenschluß der Industriestaaten

 

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P

PVÜ

Pariser Verbandsübereinkunft => Regelung über Geistige
Eigentumsrechte der WIPO

Planeta Femea

Frauen-NGO Gipfel in Rio

PGR

Pflanzengenetische Ressourcen => Wild- und Kulturpflanzen
einschließlich vermehrungsfähiger Teile von ihnen mit einem
heutigen und / oder zukünftigen möglichen Wert für Ernährung,
Land- und Forstwirtschaft, Medizin.

Pflanzengipfel

Die 4. Internationale Technische FAO-Konferenz zu pflanzengenetischen Rssourcen in Leipzig 1996. Auf ihr wurde ein globaler Aktionsplan (GAP) mit Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen sowie die Deklaration von Leipzig verabschiedet. Letztere ist eine Grundsatzerklärung, die die Welternährungssicherheit als oberstes Ziel postuliert, allerdings ohne rechtlich verbindliche Wirkung.

Patentierung von
Lebewesen

Infolge des sehr hohen Aufwandes bei der Forschung und Entwicklung genetisch veränderter Organismen gibt es auf Ebene der EU Bestrebungen, eine Grundlage für Gesetze zu schaffen, nach denen Patentrechte für ganze Lebewesen und ihre Vermehrungseinheiten erworben werden können. Das würde die gewerbliche Verwendung und den Austausch z.B. selbstgezogenen Saatgutes behindern, was u.a. für die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft negative Folgen hätte.

Panel-Veranstaltung

Dialogform, bei der die Diskussionsteilnehmer bezogen auf ein Themengebiet über einen längeren Zeitraum hinweg ommunizieren (z.B. IPF: Intergovernmental Panel on Forests prüfte die Möglichkeiten einer Wälderkonvention)

 

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Q

 

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R

Rosterstatus

Akkreditierung bei der UNO, die erforderlich ist um in der CSD mitwirken zu können => Deutsche NRO mit CSD-Rosterstatus:

Rio-Folgeprozeß

Um einen wirksamen Folgeprozeß der UN-Konferenz von Rio sicherzustellen, wurde die Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) eingesetzt. Sie soll die Umsetzung der Rio-Beschlüsse überwachen und Empfehlungen für den weiteren Prozeß erarbeiten.
Desweiteren finden regelmäßig Folgekonferenzen statt. Auf ihnen sollen die Beschlüsse von Rio weiterentwickelt und für Teilbereiche präzisiert, sowie an deren Umsetzung gearbeitet werden.

Rio-Folgekonferenzen

Auf ihnen sollen die Beschlüsse von Rio für einzelne Teilbereiche weiterentwickelt werden. Bislang fanden u.a. statt die Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo (ICPD), der Weltgipfel für Soziale Entwicklung (WSSD) in Kopenhagen 1994, die Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking, der "Pflanzengipfel" (4. Internationale Technische Konferenz der FAO zu pflanzengenetischen Ressourcen) 1996 in Leipzig. Die
regelmäßigen Vertragsstaatenkonferenzen zu den Konventionen und die Sondergeneralversammlung der UN (UNSGV) "Fünf Jahre nach Rio" im Juni 1997 gehören in die Reihe der Rio-Folgekonferenzen.

 

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S

Steering Committe

Koordinationskomitee der NRO, welches von ihnen jährlich gewählt wird

SRU

Sachverständigenrat für Umweltfragen

SIDS

Small Island Developing States => Die Nachhaltige Entwicklung kleiner Inselstaaten war Thema der Barbados-Konferenz 1994

semi-aride Zone

Halbtrockene Klimazone mit 300-600 mm Jahresniederschlag; Dornsträucher, Steppen (mit Gräsern, Stauden, niedrigen Sträuchern) und Trockensavannen (tropische Grasländer mit Trockenzeit).

Sahel

Klimatisch-ökologische Übergangszone in Afrika südlich der Sahara und nördlich der Sudanzone.

 

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T

TUAC

Trade Unions Advisory Committee to the OECD => beratender Ausschuß innerhalb der OECD, der die Interessen der Arbeitnehmer der OECD-Mitgliedsstaaten vertritt

TRIPS

Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights (Abkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums) => Bestandteil des Abkommens zur Errichtung der Welthandelsorganisation (WTO) als Ergebnis der GATT-Uruguay Runde. Grundsätzlich muß jedes Land, das Mitglied der WTO ist, Patentgesetze erlassen.

TRIMS

Trade Related Investment Measures (Handelsrelevante
Investitionsmaßnamen)

TNC

Trans National Cooperations

TBT

Technical Barriers to Trade

Task-manager

tragen zur inhaltlichen Vorbereitung der CSD-Sitzung bei

 

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U

UVP

Umweltverträglichkeitsprüfung => Die UVP beinhaltet die
umfassende Analyse möglicher Auswirkungen bei Vorhaben, die Eingriffe in Natur und Umwelt zur Folge haben.

Urgewald

deutsche Nichtregierungsorganisation zum Schutz der Wälder,
Von-Galen-Str. 2, 48336 Sassenberg

UPOV

Union de protection des obtentions vegetables (Internationales Abkommen zum Schutz von Pflanzensorten). => Schützt im wesentlichen Pflanzenzüchter vor dem Verkauf von geschütztem Vermehrungsmaterial durch Dritte; UPOV 1991, die revidierte Fassung, schränkt auch das sogenannte Landwirteprivileg ein (dass Landwirte aus dem erworbenen Vermehrungsmaterial eigenes Vermehrungsmaterial gewinnen).

UNESCO

United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Organisation der Vereinten Nationen für Wissenschaft, Erziehung und Kultur)

UNFCC

Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen

UNEP

United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen)

UNDP

United Nations Development Programme (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen)

UNCED

United Nations Conference on Environment and Development (Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro)

UN

United Nations (Vereinte Nationen)

UBA

Umweltbundesamt

 

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V

 

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W

WTO

World Trade Organisation (Welthandelsorganisation)

WSSD

World Summit on Social Development (Weltgipfel für soziale
Entwicklung) Kommission für soziale Entwicklung / Kopenhagen 1994

WIPO

World Intellectual Property Organization (Weltorganisation
für geistiges Eigentum).

WHO

World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)

WEED

World Economy Environment Development (Weltwirtschaft,
Ökologie und Entwicklung e.V.), Berliner Platz 1, 53111 Bonn, Tel: 0228- 696479, Fax: 0228-696470

Walderklärung

1992 in Rio verabschiedete "nicht rechtsverbindliche, maßgebliche Darlegung von Grundsätzen eines Konsenses über Bewirtschaftung, Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Waldarten"

 

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X

 

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Y

 

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Z

 

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