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Dienstag, 07. Februar 2012 Kategorie: Rio+20

Pressemitteilung: Green Economy: Strukturwandel statt Greenwashing


Pressemitteilung des Forums Umwelt und Entwicklung zur Internationalen Konferenz:

Ökologisch verträglich, sozial gerecht und ökonomisch zukunftsfähig – Strukturwandel für eine Green Economy (Berlin, 7./8. Februar 2012)

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Berlin, 7./8. Februar 2012. China Weltmarktführer bei Windenergie, US-Präsident Obama will innerhalb von zehn Jahren fünf Millionen "green jobs" schaffen, Indien baut Solarenergie massiv aus – diese und andere Schlagzeilen der letzten Tage belegen: der oft propagierte Strukturwandel hin zu einer so genannten "Green Economy ist in vielen Ländern bereits in vollem Gang und Deutschland, ehemals Marktführer bei Solar und Wind, bildet längst nicht mehr die einsame Spitze.

 

Doch nicht alles, was sich "grün" gibt, hat etwas mit einer wirklich umwelt- und sozialverträglichen Art des Wirtschaftens zu tun. „Die Gefahr, dass Politik und Unternehmen nur business as usual mit einem grünen Mäntelchen betreiben wollen, sehen wir als sehr groß an", warnt die Konferenzleiterin Claudia Kabel vom Forum Umwelt und Entwicklung. „Um so wichtiger ist es, dass dieses Greenwashing nicht die Meinungshoheit gewinnt. Auch dazu soll unsere internationale Konferenz mit fast 30 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft einen Beitrag leisten."

Die „Umweltverträgliche Wirtschaft im Kontext von Nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung“ wird auch zentrales Thema des im Juni stattfindenden Rio+20 Gipfels sein. Das Forum Umwelt und Entwicklung appelliert mit der Konferenz deshalb auch an alle politischen Akteure, die Potentiale und Herausforderungen der "Green Economy" auf die politische Tagesordnung in Deutschland zu setzen.

„Eine radikale ökologische Modernisierung ist nicht nur möglich sondern sogar dringend notwendig, weil unsere Wirtschaft nur so langfristig fit und wettbewerbsfähig gemacht werden kann", erklärt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung. "Wichtig ist, dass der längst überfällige Strukturwandel sozialverträglich und finanziell nachhaltig vollzogen wird. Und dafür brauchen wir nicht Wachstum um jeden Preis. Diese pervertierte Art des Wirtschaftens hat die aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrisen erst möglich gemacht."


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